Mitarbeiterstimmen

Berufseinstieg bei HBA – unsere liebe Kollegin Sarah Gelhaus hat sich die Zeit genommen um ihren Start ins Berufsleben zu beschreiben:

Im Juni 2017 habe ich als Junior-Consultant bei der HBA-Consulting AG nach meinem Studium der Wirtschaftsmathematik begonnen. Der Empfang war sehr herzlich und ich habe ab dem ersten Tag dazugehört. Der Einstieg ins Berufsleben wurde mir sehr leicht gemacht. In der ersten Zeit fand die Einarbeitung im Idsteiner Büro statt und meine Kollegen haben mich dort gut auf meinen ersten Einsatz beim Kunden vorbereitet. Eine der ersten Aufgaben war der Bau eines Tarifrechners in Excel. Natürlich muss man sich an dieser Stelle bewusst sein, dass nicht jederzeit ein Kollege mit der Lösung für meine Probleme und Fragestellungen vor Ort war, sodass auch Eigeninitiative und Selbstständigkeit verlangt werden. Waren keine Kollegen vor Ort, standen sie jedoch jederzeit gerne telefonisch oder per E-Mail für Fragen zur Verfügung – das hat sich bis heute nicht geändert.

Um jungen Kollegen und Kolleginnen, die direkt nach dem Studium zu HBA kommen, die Grundlagen der Arbeit zu vermitteln, gibt es einen auf Techniken und Soft-Skills abstellenden Einarbeitungsplan mit einer persönlichen Fähigkeits-Einschätzung sowie eine strukturierte, über zwei Jahre laufende Serie von Juniorenschulungen. Dort werden die fachlichen Grundlagen der Versicherungswirtschaft mit Schwerpunkt auf unsere Kernkompetenzen in 12 Modulen vermittelt. Zusätzlich findet ein regelmäßiger Austausch der Junioren statt, dieser ist für mich sehr wichtig und hilft mir bei meiner täglichen Arbeit.

In mein erstes Kundenprojekt bin ich mit einem erfahrenen Kollegen gestartet, der mir mit Rat und Tat zur Seite stand. Durch seine Unterstützung konnte ich mein Wissen vertiefen und eigenständig Aufgaben übernehmen. Mein Tätigkeitsfeld war der aktuarielle Test, das heißt ich habe versicherungsmathematische Werte getestet bspw. die laufenden Überschüsse.

 

Josi ist in unserem Haus eine der wenigen Ausnahmen unter den Consultants. Sie hat nicht Mathematik oder Wirtschaftsmathematik studiert!

Magst du dich kurz vorstellen?
Hej, ich bin Josi und bin ca. seit 2,5 Jahren in der Beratung tätig. Neben einer Ausbildung zur Versicherungskauffrau habe ich berufsbegleitend BWL und Wirtschaftspsychologie studiert, weil es mir wichtig war neben der Fachlichkeit auch die Menschen besser verstehen zu können. Das kommt mir gerade auch privat zu Gute, da ich aus der Stadt aufs Land gezogen bin. Aktuell hat mich dann wieder das Fieber gepackt und ich studiere berufsbegleitend im Master.

Daneben findet man mich privat eher auf Konzerten, mit einem guten Buch oder in Jogging-Schuhen.

Was für Aufgaben übernimmst du bei uns?
Ich bin als Business Analystin im Kundenprojekt im Bereich Migration eingesetzt. In internen Themen bin ich der kreative Querkopf.

Wieso hast du dich damals für die HBA entschieden?
Durch verschiedene Projekte und meinen Mann kannte ich bereits einige Kollegen von HBA. Dadurch konnte ich mir bereits vorab Eindruck über die Punkte machen, die mir wichtig sind: ein WIR Gefühl innerhalb des Unternehmens, Weiterbildungsmöglichkeiten und spannende interne Themen. Zusätzlich ist es schön, viele Kolleginnen bei HBA mit dabei zu haben.

Was wünschst du dir für deine Zukunft?
Viele gute Bücher... auch würde ich mich gerne einmal an einen Marathon heranwagen.

 

 

Nadir ist bereits seit 2012 bei uns. Er hat sich spezialisiert auf Riester, Riester-Steuern und Zulagenverwaltung.

Magst du dich kurz vorstellen?

Hallo, mein Name ist Nadir, ich bin Diplom-Mathematiker und habe an der Uni in Mainz studiert. Auf Anraten von meinem Diplomvater, habe ich mein Berufsleben als Lehrer für Mathematik und Physik an meiner alten Schule begonnen. Er war immer der Meinung, dass ich als Lehrer an die Schule gehöre.

Nach 2,5 Jahren an der Schule habe ich mich entschlossen diese zu verlassen. Auch wenn es eine schöne und lehrreiche Zeit war, die ich nicht missen möchte, hatte ich mich mit meiner Studienwahl bereits frühzeitig gegen eine Laufbahn an der Schule entschieden.

Im November 2012 habe ich dann bei HBA gestartet. Nach der Einarbeitung und zwei kleineren Projekten bin ich in mein erstes großes Projekt gekommen, das sich schon bald zu einem Heimatprojekt für mich entwickelt hat. Ich hatte zu Beginn meiner Zeit in dem Projekt meine Frau kennengelernt, mit der ich inzwischen verheiratet bin und die inzwischen auch zur HBA gewechselt ist.

In meiner Freizeit spiele ich gerne Fußball, treffe Freunde und bastle in meiner Werkstatt rum. Die aktuelle Situation ermöglich nur die Werkstatt, ich bin jedoch zuversichtlich, dass ich bald endlich wieder auf den Platz darf.

Was für Aufgaben übernimmst du bei uns?

In meinen bisherigen Kundenprojekten war ich hauptsächlich im Bereich Riester, Riester-Steuern und Zulagenverwaltung tätig und bin auch darin spezialisiert. In internen Themen bin ich in unterschiedlichen Richtungen aktiv: neben fachlichen Themen wie Migration und Softwareentwicklung bringe ich mich gerne auch in strategische Themen ein.

Wieso hast du dich damals für die HBA entschieden?

Mein Bruder hat ein Jahr vor mir bei HBA begonnen, deshalb kannte ich das Unternehmen. Nachdem ich beschlossen hatte ebenfalls in die Beratung zu wechseln, konnte er sehr einfach mich von der HBA und die HBA von mir begeistern, was sich für mich als Glücksfall herausgestellt hat.

Was wünschst du dir für deine Zukunft?

In der aktuellen Situation fällt es mir schwer Wünsche zu äußern, die nichts mit der Pandemie zu tun haben. Sowohl beruflich, als auch gesundheitlich sind meine Familie und ich bisher verschont geblieben, was leider bei vielen anderen Menschen nicht der Fall war. Ich hoffe einfach nur, dass wir alle schnellstmöglich die aktuelle und besorgniserregende Lage möglichst unbeschadet hinter uns bringen und bald wieder ins normale Leben zurückkehren können. Das fehlt mir etwas…

 

 

Vom Junior Consultant zum Teamleiter Mathematik – ein Werdegang bei HBA

2009 hat unser Mitarbeiter Christian Straub direkt nach seinem Mathematik-Studium bei uns als Junior Consultant im Bereich Mathematik gestartet. Heute schaut er auf eine lange HBA-Laufbahn zurück.

Warum hast Du Dich für HBA entschieden?

Ich wollte in einem aktuariellen Umfeld in der Lebensversicherung arbeiten – eine Kernkompetenz von HBA. Für HBA habe ich mich entschieden, da ich hier die Perspektive sah, viele unterschiedliche Projekte und Unternehmen kennenzulernen. Das fand ich sehr interessant. Ein weiterer wichtiger Punkt war die Aus- und Weiterbildung, die man mir hier geboten hat und immer noch bietet. Ebenso sprach mich das gute Betriebsklima, vor allem der familiäre Umgang untereinander sehr an.

Wie ist Dein Werdegang bei HBA?

  • Durch HBA hatte ich die Möglichkeit, 2010 die Ausbildung zum Aktuar (DAV) zu starten und sie 2012 erfolgreich abzuschließen. 2013 bin ich dann in der DAV aufgenommen worden.
  • Im Jahr 2011 wurde ich zum Consultant befördert. Bis dahin habe ich verschiedene LV-Unternehmen und deren Systemlandschaft kennengelernt, ein umfangreiches Wissen zur Versicherungstechnik und Tarifkalkulation erworben und mir ein Grundwissen in anderen Bereichen, wie z.B. Vertragssteuern und in den Besonderheiten der Verwaltung von Riesterverträgen angeeignet.
  • 2015 folgte dann die Beförderung zum Senior Consultant. Neben den Kundenprojekten konnte ich mich auch durch die Mitarbeit in internen Themen weiter entwickeln, z.B. habe ich die Vortragsreihe zur AltVPIBV mitgestaltet und einen Vortrag selbst präsentiert. Für das interne Projekt TestVT habe ich die Verantwortung übernommen.
  • 2020 folgte dann die Beförderung zum Principal Consultant und in 2021 werde ich schrittweise die Teamleitung für das Mathematik-Team übernehmen.

Dein Ausblick 2021

Ich freue mich auf die Aufgaben, die mir als Teamleiter aber auch in den Kunden- und internen Projekten bevorstehen. Neben allen spannenden beruflichen Herausforderungen freue ich mich auf viele große und kleine Abenteuer mit meiner kleinen Tochter.

 

 

 

Eine Legende geht von Bord.
Seit 2009 ist Gerhard Häupler als Bereichsleiter fester Bestandteil unserer Mannschaft. Diesen Sommer wird er uns in seinen verdienten Ruhestand verlassen. Vorab hat er uns noch 4 Fragen über sich beantwortet:

Magst Du Dich kurz vorstellen?

Hallo, ich bin Gerhard, bin verheiratet, habe vier erwachsene Kinder und ein Pferd. Seit 35 Jahren bin ich berufstätig und seit 33 Jahren in der Beratung tätig. Ursprünglich wollte ich mal Gymnasiallehrer werden, bin es auch geworden; ich habe das zweite Staatsexamen für die Sekundarstufe 2. Aber leider gab’s dann keine Stellen damals. Was für ein Glück!

Also habe ich erst mal eine Auszeit genommen zwei Jahre um die Welt – im Glauben – hatte kein Geld aber auch nie Hunger. Dieses Gottvertrauen ist mir bis heute geblieben!

Danach fand ich eine Anstellung bei einer Versicherung, in der Mathematik. Ich habe gelernt was Produktentwicklung heißt, was Rechnungslegung ist und welche Prozesse es so in der Lebensversicherung gibt. In jeder Abteilung habe ich für einige Wochen gearbeitet. Am Schluss wusste ich was Versicherung ist. Es war also Zeit groß rauszukommen. Deshalb bewarb ich mich als Abteilungsteiler. Da mir das niemand zutraute ging ich in die Beratung.

Das Beratungsgeschäft war sehr interessant. Ich habe als Produktmanager Standard Software für Versicherungen entworfen, als Testmanager Systeme durch den Test gebracht und als Mitglied des Kernteams Versicherungsunternehmen gegründet.

Privat reise ich sehr gerne, denke nach über das Leben, seinen Sinn und suche nach dem Bleibenden. Unser Haus ist immer voll mit Freunden, Nachbarn und Kindern. Auch bastle ich sehr gerne, mache Möbel, schraube am Auto.

Was für Aufgaben übernimmst Du bei uns?

Auch als Bereichsleiter bei HBA bin ich als Business Analyst, Testmanager, Projektleiter und Facharchitekt in unterschiedlichen Kundenprojekten im Einsatz. Nicht jedes Projekt ist spannend, aber egal. Wenn man eine Aufgabe annimmt, bereitet sie Freude. Das mache ich bei HBA schon seit 13 Jahren. Intern versuche ich derzeit jungen Kollegen meine Begeisterung an Software Architektur zu vermitteln. Mit vielen HBA Kollegen verbindet mich wirklich Freundschaft.

Wieso hast Du Dich damals für die HBA entschieden?

Nach viele Jahren bei dem Softwarelieferanten für Versicherungen und der einzigen Zielsetzung „Verkaufen – Verkaufen – Verkaufen“ kam ich über einen Head Hunter hierher. Und auf die Frage des zukünftigen Chefs, warum er mich einstellen solle, antwortete ich, weil ich die Wahrheit liebe. In dieser Einstellung stimmten wir überein und ich bekam den Job.

Was wünschst Du Dir für Deine Zukunft?

Ich wünsche mir beruflich interessante Projekte und hin und wieder Besuche beim Kunden. Privat suche ich nach guten Gesprächen, interessanten Reisen und erfolgreiche Einsätze für meine Freunde in Bangladesch. Natürlich wünsch mir auch viele, viele Enkel.

Adrian Probst, Junior-Consultant im Bereich Mathematik

Im April 2018 habe ich mein 6-monatiges Praktikum zum Thema „Rechenkern und Markov-Kalkulation“ bei HBA begonnen. Relativ schnell ergab sich für mich die Möglichkeit in einem Kundenprojekt zum Thema Bestandsmigration mitzuarbeiten.
Die Bestandsmigration des Kunden in ein Standard-Verwaltungssystem hat zur Folge, dass alle Produkte im Zielsystem eingestellt werden müssen (von Sterbegeld- über BU- bis hin zu Rentenversicherungen).
Die Organisation der Produkte unterscheidet sich, da diese andere Ordnungskriterien haben. Der Abgleich der Kostenparameter – aus aktuarieller Sicht ein zentraler und wichtiger Aspekt – ist eine kritische Aktivität, die Fachwissen und technisches Know-how (Excel) voraussetzt.

Meine Aufgaben waren:

  • sich ein Verfahren zum Abgleich mit Excel überlegen und
  • in Excel so flexibel umzusetzen, dass neue Datenlieferungen automatisch abgeglichen wurden sowie
  • das Managen des Projekts, d.h. die Aufgaben passend zu den Terminen planen, durchführen und die Abstimmung mit den Kundenmitarbeitern durchführen.

Bei meinem Einsatz habe ich insgesamt eine zeitkritische Aufgabe termingerecht durchgeführt. Aktuell wird die Frage diskutiert, ob ähnliche Aufgaben in der Rechnungslegung übernommen werden können. Nach den positiven Erfahrungen im Praktikum konnte ich mir ein gutes Bild von der Arbeit bei HBA machen und habe das Angebot einer Festanstellung als Junior gerne angenommen.

Christian Straub, Senior Consultant im Bereich Mathematik

Ich habe direkt nach dem Mathe-Studium bei HBA als Junior-Consultant meine berufliche Laufbahn begonnen. Für mich hörte sich die Perspektive, viele unterschiedliche Projekte und Unternehmen kennenzulernen, sehr interessant an. Mir waren außerdem meine fachliche Entwicklung und ein gutes Betriebsklima mit hilfsbereiten Kollegen wichtig. All das habe ich bei HBA gefunden: Die Arbeit mit den Kollegen macht Spaß! Wir unterstützen uns gegenseitig und tauschen uns regelmäßig auf Klausurtagungen und zu internen Weiterbildungen aus. Gerade in den ersten Jahren habe ich vom Erfahrungsschatz der Kollegen unheimlich profitiert und nach einiger Zeit konnte ich wiederum selbst mein Wissen und meine Erfahrungen weitergeben. Auch nach sieben Jahren macht die Arbeit bei HBA immer noch Spaß. Ich kann mich gezielt in das Unternehmen einbringen und meine persönliche Entwicklung nach meinen Interessen gestalten.

Thorsten Hanßmann, Senior Consultant im Bereich Mathematik

Im Jahr 2009 kam ich als Absolvent des Studiengangs Mathematik an einer Technischen Universität zur HBA-Consulting AG, die bis heute meinen ersten Arbeitgeber darstellt. Und nicht ohne Grund bin ich seit 8 Jahren für dieses Unternehmen tätig – In dieser Zeit habe ich mir den Aufstieg vom Junior Consultant zum Senior Consultant erarbeiten können und die Ausbildung zum Aktuar DAV absolviert. In beiden Aspekten wurde ich durch meinen Arbeitgeber stets unterstützt.
Ich habe heute die Möglichkeit, Themen aktiv mitzugestalten und meine Meinung einzubringen, die immer wieder gefragt ist und respektiert wird.
Regelmäßige Mitarbeiterversammlungen und firmeninterne Tagungen runden den Arbeitsalltag ab und machen es möglich, der hohen Belastung eines Unternehmensberaters standzuhalten. Mit den vielen netten Kolleginnen und Kollegen macht es einfach Spaß, zusammenzuarbeiten.
HBA bietet mir verschiedene Möglichkeiten, eine ausgewogene Work-Life-Balance zu leben.

Gyözö Both, Senior Consultant im Bereich Mathematik

Ich bin vor 6 Jahren zu HBA gewechselt, weil ich mir eine größere Vielfalt in den Projekteinsätzen gewünscht habe und mir die Firmenkultur gefallen hat.
Beides hat sich seither mehrfach bestätigt -- es gibt in den Projekten immer etwas Neues zu tun und zu lernen. Und sowohl bei gemeinsamen Einsätzen, als auch bei internen Veranstaltungen ist es immer wieder etwas Besonderes, den offenen, vertrauensvollen Umgang und die gegenseitige Unterstützung unter den Kollegen zu erleben.
Ist immer alles gut bei HBA? Natürlich nicht! Auch bei Problemen und Kontroversen wird aber eine direkte, offene Kommunikation über alle Ebenen hinweg gepflegt, die ich sonst nirgendwo kennengelernt habe. Deswegen habe ich meine Entscheidung nie bereut und bin weiterhin sehr gerne Teil dieses Unternehmens.

Eindrücke einer HBA-Klausur Oder: In Dresden war nicht nur der August stark

Eine gern gelebte Tradition führt uns Mitarbeiter der HBA im Sommer immer an einem ausgesprochen schönen Ort zusammen. Nicht, dass wir sonst an unschönen Orten leben oder arbeiten, jedoch ist eine Sommerklausur stets ein besonderes Vergnügen. Und so folgten wir gerne des Vorstandsvorsitzenden Ruf und reisten gemeinsam nach Dresden. Doch was blieb hängen?

Es zeigte sich wieder einmal die gelebte Offenheit unserer Unternehmenskultur. Es ist sicherlich nicht selbstverständlich, dass ein Mitglied des Vorstands tiefe Einblicke in sein Seelenleben gewährt und in aufrichtiger Art und Weise von den Zukunftsplänen unserer HBA berichtet. Und ebenso wenig selbstverständlich ist es, dass wir Mitarbeiter in die Ausgestaltung unserer Arbeitsverträge so nachdrücklich eingebunden werden.

Es entspann sich eine intensive Diskussion über die angestrebte Mitarbeiterbeteiligung, welche auch künftig weiter fortgeführt werden wird. Auf jeden Fall wurde uns bewusst, dass das Substantiv „Gehaltsfaktor“ für einen Kollegen durchaus Potential zum Wort des Jahres besitzt. Und ebenfalls wissen wir nun, dass nicht nur der FC Bayern seinen Pep hat. Da sage auch noch mal einer, grelle Hemdfarben hätten keine Daseinsberechtigung! Wo wäre unser Kollege nur geblieben, gäbe es nicht diese angenehme Mischung aus Fuchsia, Chicheringrün und Lavendel? Der durchaus gelungene Kontrast zum beigefarbenen Sandstein der Frauenkirche half uns bei der Schnitzeljagd. Tarnung jedenfalls ist was anderes.

Natürlich gab es auch eine Menge zu feiern: Hochzeiten, Geburtstage, Beförderungen, Jubiläen… Für so manches Glas fand sich der passende Anlass. Das dachte sich auch ein nicht ganz unbekannter Boxstall und tafelte mit uns gemeinsam auf dem Balkon Dresdens. Bei näherem Betrachten zeigen sich durchaus weitere Gemeinsamkeiten zwischen den Faustkämpfern und uns: Fahrendes Volk; schonungsloses Aufzeigen von Verbesserungspotentialen; treffende Analysen; schlagende Argumente.

Doch auch das Kulturelle kam bei weitem nicht zu kurz: Im historischen grünen Gewölbe bekamen wir alle einen Eindruck vom Glanz und der Pracht vergangener Tage; die Festung Königstein faszinierte mit Ihrer Lage und Wehrhaftigkeit; im Schlossgarten zu Pillnitz fahren sogar Häuser, damit Pflanzen nicht frieren; in der Altstadt baute sich ein starker August extra noch eine katholische Kirche, um auch in Polen das Sagen zu haben.

Und so können wir Johann Wolfgang von Goethe in seiner Feststellung nur bekräftigen:
„Dresden hat mir große Freude gemacht und meine Lust, an Kunst zu denken, wieder belebt. Es ist ein unglaublicher Schatz aller Art an diesem schönen Orte.“