Mitarbeiterstimmen

Unser neues Vorstandsmitglied Michael Kretzler hat sich unseren Fragen gestellt:

Was siehst Du als Deine wichtigsten Aufgaben bei HBA?

Bis vor kurzem war ich noch zu 100% im Projekt. Das habe ich ab Juli stark zurückgefahren, um mich intensiv in die Themen einzuarbeiten, die meine neue Rolle mit sich bringt. Seit April habe ich bereits an allen relevanten Abstimmungsrunden als Gast teilgenommen. Das war und ist sehr hilfreich und instruktiv.

In den nächsten Wochen werden wir dann die zukünftige Ressortaufteilung festlegen. Aber ich denke, es ist kein Geheimnis, dass mein Schwerpunkt auf Vertrieb und Marketing liegen wird. Mit Thomas bin ich in regem Austausch, um bis Ende des Jahres einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten. Für das zweite Halbjahr liegt unser Schwerpunkt auf den Beauftragungen für 2022.

Generell sehe ich meine Aufgabe in der Fortentwicklung unserer Kundenbeziehungen während und über Corona hinaus, in der Gewinnung neuer Kunden und Aufträge sowie in die Weiterentwicklung und in der Mitarbeiterentwicklung.

Unser gemeinsames Ziel ist es, die exzellente Reputation von HBA weiterhin in den Markt zu tragen, die Themen unserer Kunden zu antizipieren und dafür passende Lösungsansätze anzubieten. HBA zeichnet sich durch die Kombination aus fundiertem Fachwissen und starker IT-Kompetenz aus. Dies soll auch so bleiben und weiter ausgebaut werden.

Die Basis unseres Erfolgs sind unsere Mir ist es wichtig, dass sich alle bei uns gut aufgehoben fühlen. Neben allen Aktivitäten, die wir in dieser Hinsicht unternehmen, will ich immer ein offenes Ohr für die Themen der haben.

Wenn es Dich nicht in die Beratung verschlagen hätte, was hättest du sonst vermutlich gemacht?

Ich habe schon immer gerne mit Menschen gearbeitet, aber dabei nie die Fachlichkeit außer Acht gelassen. Das ist auch der Grund, warum ich zu HBA gekommen bin. Hier habe ich genau diese Kombination gefunden … spannende und heraufordernde Projekte, die am Ende insbesondere für die Kunden echten Mehrwert bringen. Insofern war mein Weg irgendwie schon vorbestimmt … ich bin Überzeugungstäter!

Wen würdest Du zu welchem Thema gerne mal beraten?

Wenn ich über den Tellerrand der Versicherungswirtschaft hinausblicke, gibt es viele Bereiche, bei denen man etwas verbessern könnte. Ich glaube, da habe nicht nur ich das Gefühl, dass man die Protagonisten und Verantwortungsträger einmal beraten müsste. Andererseits sollte man aber den eigenen Wert nicht überschätzen … in den allermeisten Fällen kenne ich weder alle Rahmenparameter noch den gesamten Lösungsraum: Von der Bande und im Nachhinein alles besser zu wissen, ist eigentlich nicht meine Art.

In welchem Gebiet würdest Du Dich gerne noch weiterbilden?

Wie ich schon sagte, der Umgang mit Menschen, die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen und die Arbeit mit Kunden sind mir sehr wichtig. Insofern möchte ich mich genau in diesem Bereich weiter verbessern. Bei HBA haben wir uns genau das auch auf die Fahne geschrieben … wir wollen uns zu Berater- und Leaderpersönlichkeiten weiterentwickeln. Denn das ist das Fundament für unser aller Handeln.

Abgesehen davon ist das Leben ein fortlaufender Lernprozess. Immer wieder tauchen neue Aufgabenstellungen auf, aus denen man für sich im Privaten wie im Beruflichen etwas lernen kann.

Was machst Du gerne in Deiner Freizeit?

Ich habe ganz unterschiedliche Interessen, aber oft fehlt die Zeit … also gilt es zu priorisieren (wie im echten Leben). Um einen körperlichen Ausgleich zur Schreibtischarbeit zu finden, fahre ich gerne Fahrrad und klettere. Im Winter fahre ich Ski. Und irgendwann wird auch wieder die Zeit kommen zu verreisen …

Ansonsten interessiere ich mich für Kunst und Kultur; für Physik und Astronomie und ich mag kulinarische Genüsse …

Was wünschst Du Dir für Deine Zukunft?

Ich denke, das Wichtigste ist Gesundheit. Die Pandemie hat uns die Augen geöffnet. Wir haben gesehen, wie schnell alles außer Gefecht gesetzt werden kann und dass Gesundheit keine Selbstverständlichkeit, sondern ein Geschenk ist, dass wir pflegen müssen.

Beruflich steht für mich natürlich HBA im Mittelpunkt. Ich wünsche mir, dass ich meinen Teil dazu beitragen kann, unsere Erfolgsgeschichte fortzuschreiben.

Was macht HBA Deiner Meinung nach so besonders?

Das Besondere an HBA ist für mich die Mischung aus Professionalität in den Projekten und Themen, die wir belegen, und familiärem Umgang untereinander. Beratung ist ein schwieriges Terrain. Es ist nicht einfach, ein hohes Niveau zu halten und gleichzeitig den Mitarbeitern eine berufliche Heimat zu geben. Das ist uns bisher ziemlich gut gelungen und wir arbeiten jeden Tag daran, dass sich dies auch fortsetzt. Die vielen Schulungen, die wir anbieten, die Mitarbeiterversammlungen und die Klausur … wir verbinden Wissensvermittlung und Information mit gemeinsamem Spaß.

Welches Buch/Video oder welchen Podcast würdest Du jedem empfehlen?

Es mag an meiner Sozialisierung liegen, aber mir sind traditionelle Bücher lieber als Videos oder Podcasts.

Tatsächlich gibt es ein Buch, dass ich sehr empfehlen kann: „Fish“ von Stephen C. Lundin et. alt. Auf sehr amüsante Weise wird darin beschrieben, wie es gelingen kann, ein Power-Leistungsteam zu formen, auch wenn die Rahmenbedingungen eher schwierig sind. Das Buch basiert auf der Führungslehre von Ken Blanchard, die mich durchaus geprägt hat.

 

 

 

Luis Kaiser ist ein Neuling im HBA-Team. Im Oktober 2020 hat er sein Studium der Wirtschaftsmathematik beendet und seit Januar verstärkt er unser Team als Junior Consultant.

Magst du dich kurz vorstellen?

Moin, ich bin Luis und bin noch der Neuling im HBA-Team. Nachdem ich im Oktober 2020 mein Studium der Wirtschaftsmathematik an der Uni Hamburg beendet habe, hat es mich jetzt wieder zurück in meine Heimat Hessen gezogen.In Hamburg konnte ich während meines Studiums als Werkstudent in einer Wirtschaftsprüfung erste praktische Erfahrungen sammeln. Wenn ich mal nicht auf Reisen bin trifft man mich privat in Handballhallen oder auch mal in einem Café mit Freunden an (sobald es natürlich wieder möglich ist).

Was für Aufgaben übernimmst Du bei uns? 

Da ich noch das Küken bei HBA bin, befinde ich mich in der Einarbeitung und bereite mich auf den ersten Einsatz vor. Daneben beschäftige ich mich mit dem Thema des maschinellen Lernens und dessen Einsatz im Aktuariat.

Wieso hast Du Dich damals für die HBA entschieden?  

Zum einen wollte ich in das Beraterleben einsteigen, zum anderen gaben mir die (heutigen) Kollegen in meinen Vorstellungsgesprächen einen transparenten und guten Einblick von HBA. Insbesondere als Junior ist die Weitergabe von Expertise der erfahrenen Kollegen sehr wertvoll, was ich hier sehr schätze! Darüber hinaus hatte ich den Eindruck, dass abseits von Arbeit und Stress der Zusammenhalt aller Kollegen sehr groß ist (was sich bis heute mehr als bestätigt hat)

Was wünschst Du Dir für deine Zukunft?

Endlich mal wieder einen Handball auf ein Tor werfen zu können! Aber natürlich freue ich mich auch auf den Moment, wo ich meine neuen Kollegen auch endlich mal „in echt“ kennen lernen darf.

 

 

Katja Markert ist Senior Consultant im Bereich Betriebstechnik und ein HBA-Rückkehrer.
Sie hat sich Zeit genommen, uns vier Fragen zu beantworten:

Magst Du Dich kurz vorstellen? 

Sehr gerne, ich heiße Katja und habe die Rushhour des Lebens schon hinter mir. Es heißt „Zwischen 30 und 40 muss alles passieren“ Heiraten, Kinder kriegen, und sich nebenbei sich im Job etablieren.

Vor fast 25 Jahren habe ich meine Ausbildung in der Versicherungsbranche begonnen. Seitdem konnte ich viele Erfahrungen sammeln. Im Job, Studium, Weiterbildungen und diversen Projekten.

Privat ist das wichtigste die Familie für mich. Ich bin verheiratet, habe 2 Kinder und einen Hund. Ich gehe sehr gerne in die Natur und wandern. Am liebsten abseits der Tagestouristen bei einer mehrtägigen Hüttentour in den Bergen.

Was für Aufgaben übernimmst Du bei uns?  

Momentan bin ich als Business Analyst für fachliche Konzeption und Test für neue Produkte und Geschäftsprozesse eines Bestandsführungssystems tätig. Davor hatte ich mit Riestergeschäftsprozessen und diverse Projektmanagementthemen zu tun.

Wieso hast Du Dich damals und dann wieder für die HBA entschieden?  

Ich bin eine klassische Rückkehrerin. Nach dem Studium bin ich durch Zufall zu HBA gestoßen. Die 5 Jahre waren eine wahnsinnig, tolle und lehrreiche Zeit. Der Kollegenzusammenhalt, der Spaß bei der Arbeit, diverse Teamevents und stetige Weiterbildung haben mich begeistert.

Als meine Kinder dann etwas größer waren, hat mich der Ehrgeiz gepackt und ich wollte beruflich wieder voll durchstarten. Mit HBA habe ich eine Firma, die dies möglich gemacht hat. Ich bin seit Juli 2019 zurück und glücklich wieder hier zu sein.

Was wünschst Du Dir für deine Zukunft? 

Gerade nach den Coronaeinschränkungen: Viele Reisen und Zeit mit Freunden zu verbringen.  

 

 

Persönlicher Praktikumsbericht von Paul Geuchen:

Im Zeitraum von September bis einschließlich Dezember 2020 habe ich bei HBA-Consulting ein Praktikum absolviert. Ich selber bin Mathematikstudent im Master in Aachen und suchte nach einer Möglichkeit, den Zeitraum von September bis Dezember zu füllen, da ich ab Januar 2021 ein Auslandssemester in Norwegen machen möchte. Somit bot sich die ideale Gelegenheit, ein Praktikum zu absolvieren. Die HBA-Consulting ist mir über den RWTH Career Day aufgefallen und sprach mich direkt an.

Mein Praktikum ist sicherlich in zweierlei Hinsicht sehr besonders: Der erste hier zu nennende Aspekt ist die Tatsache, dass das Praktikum ausschließlich im Home-Office stattfand. Am ersten Praktikumstag fuhr ich in das HBA-Büro nach Eschweiler und wurde dort mit allem, was ich für das Praktikum benötige, ausgestattet. Die nächsten vier Monate habe ich dann fast ausschließlich von zu Hause gearbeitet und meine Kollegen nur virtuell über den Bildschirm gesehen. Trotz dieser ungewöhnlichen Situation habe ich mich zu keiner Zeit wie ein Fremdkörper gefühlt, sondern konnte, insbesondere zu meinen Mentoren, ein sehr angenehmes Verhältnis aufbauen. Dabei ist mir sicherlich entgegengekommen, dass ich direkt zu Beginn meines Praktikums an einer Klausurtagung des Unternehmens teilnehmen durfte. Hier konnte ich viele meiner Kollegen sogar persönlich kennenlernen und einen guten Einblick in die Atmosphäre von HBA bekommen. Mir ist besonders positiv aufgefallen, dass das Unternehmen stets als Gesamtheit auftritt und man nie das Gefühl bekommt, dass hierarchische Spannungsfelder vorliegen. Diese Klausurtagung hat mir sicherlich extrem dabei geholfen, bei HBA anzukommen und die anfängliche Nervosität und Zurückhaltung abzulegen. So konnte ich in den folgenden Monaten trotz der Home-Office Situation stets produktiv arbeiten und mit meinen Mentoren einen konstruktiven Austausch pflegen.

Der zweite Aspekt, welcher mein Praktikum in besonderer Weise auszeichnet, ist die inhaltliche Ausrichtung. Inhaltlich war das Praktikum im Bereich Machine Learning angesiedelt. Die Besonderheit liegt darin, dass ich mich persönlich im Rahmen meines Studiums noch nie mit diesem Thema auseinandergesetzt habe. Vielmehr musste ich mich zunächst zu Beginn des Praktikums in diesen Bereich einlesen und mir eine Wissensgrundlage erarbeiten. Dies funktionierte dank zahlreicher Tutorials im Internet jedoch sehr gut, wobei mir dazu auch angenehm viel Zeit durch meine Mentoren zur Verfügung gestellt wurde. Besonders ist außerdem, dass das Thema Machine Learning auch im Unternehmen selber bisher vor allem aus Sicht der Anwendungsfälle und des wirtschaftlichen Nutzens behandelt wurde. In diesem Sinne leistete ich als Praktikant, zumindest für HBA, also eine gewisse Pionierarbeit, indem es meine Aufgabe war, das Feld Machine Learning für HBA zu „entdecken“. Als besonders angenehm empfand ich hierbei die Tatsache, dass mein Praktikum nicht einer konkreten Zielsetzung untergeordnet war und ich somit in keiner Situation Druck verspürt habe. So konnte ich mich befreit mit dem spannenden Thema befassen, Woche für Woche neue Erkenntnisse gewinnen und diese in regelmäßigen Absprachen teilen.

Insgesamt liegt hinter mir nun eine fantastische Zeit, in welcher ich mich nicht nur inhaltlich mit einem extrem spannenden Themengebiet auseinandersetzen durfte, sondern außerdem sehr interessante Einblicke in das Unternehmen gewinnen konnte. Ich habe mich wirklich über die ganze Zeit des Praktikums extrem wohl gefühlt und werde mich immer gerne an diese vier Monate bei HBA zurückerinnern.

 

 

Wir haben unserem Vorstandsvorsitzenden Mathias Ott Fragen zu seiner Rolle, seinen Aufgaben, einem typischen Arbeitstag aber auch zu privaten Dingen gestellt

Vielen Dank Mathias, dass Du Dir die Zeit für uns genommen hast!

Welche Rolle hast Du bei HBA und was siehst Du als Deine wichtigsten Aufgaben an?

Eine der wichtigsten Aspekte meiner Arbeit ist dazu beizutragen, dass HBA ein funktionierender Organismus ist. Menschen müssen sich wohlfühlen und Teil einer Gemeinschaft sein können. Es gehört aber auch dazu, dass jede und jeder seine Fähigkeiten und Talente entfalten und Erfolge haben kann.

Dazu gehören ganz viele Aspekte: Gemeinsame Erlebnisse – z.B. Wandern im Moor in Estland – zu unseren Klausuren, aber auch in Schulungen oder Fach-Arbeitskreisen oder einfach nur gemeinsam beim Abendessen oder danach über Gott, die Welt (und oft auch die Arbeit) zu reden.

Dann folgen nach meiner Einschätzung und Erfahrung die wirtschaftlichen Erfolge (fast) von allein – naja, auch das ist harte Arbeit. Aber diese Aspekte sind unabdingbare Voraussetzungen. Und man muss den Erfolg auch wollen, da versuche ich immer ein gutes Beispiel zu geben (und leider schaffe ich das nicht immer).

Und meine Rolle bei HBA … ich bin Mitglied des Vorstands, dort auch Vorsitzender, eine Rolle, die natürlich nach innen und nach außen einige Erfordernisse mit sich bringt. Am Ende erinnere ich mich immer daran, dass wir Dienstleister sind und ich eben auch. Und dann tue ich halt, was nötig ist – das ist meine recht einfache Strategie, um erfolgreich sein zu können.

Wolltest Du schon immer in die Beratung oder hattest Du z.B. als Student noch ganz andere Vorstellungen von Deinem Job?

Das ist eine längere Geschichte, denn ich bin auf der anderen Seite des Eisernen Vorhangs (in Wirklichkeit war es eine Mauer) aufgewachsen. Dort war viel mehr vorausbestimmt und in diesem Sinne auch planbar – bis 1989. Denn nach meinem Mathe-Studium hatte ich schon einen Job, den ich am 1.9.1990 antreten sollte. Das wäre nach meiner Erinnerung eine Arbeit im eher technischen Bereich, in der Softwareerstellung, gewesen. Das Unternehmen „Halbzeugwerk Auerhammer“, für das schon mein Großvater gearbeitet hatte, gab es am 1.9.1990 zwar noch, aber nicht mehr lange und für mich war dann kein Platz mehr.

Die Suche nach etwas Anderem hat mich über einige Umwege im Jahr 2007 dann zu HBA geführt …

Wenn es Dich nicht in die Beratung verschlagen hätte, was hättest Du sonst vermutlich gemacht?

Oh je, diese Frage kann ich nicht beantworten. Ich habe immer das getan, was notwendig war und versuche, auch bei diesem Vorgehen zu bleiben. Dahinter steckt auch die Möglichkeit Chancen zu nutzen (die habe ich bekommen), aber auch der Selbstschutz, vergebenen Chancen nicht nachzutrauern.

Zum Glück habe ich mich (vielleicht unbewusst) mit dieser Strategie schon im Studium durchgeackert und festgestellt, dass ganz viele Dinge Spaß machen und Zufriedenheit bringen (können).

Was ist Dein typischer Tagesablauf / Deine typische Woche?

Die typische Woche gab es nur vor der Corona-Pandemie. Dann waren meistens Mittwoch und Donnerstag die Kundentage und dann auch vor Ort. In der restlichen Zeit habe ich immer noch Arbeiten für Kunden erledigt, aber in geringerem Maße. Die restliche Zeit und insbesondere der Freitag war für HBA reserviert …

Seit Corona gibt es diese Trennung nicht mehr, was Vor- und Nachteile hat. Längere Zeiträume für Kunden- oder interne Projekte sind seltener geworden und ich muss mir die immer wieder selbst einräumen. Den Dienstag verbringe ich regelmäßig in unserem Büro in Eschweiler und wann immer es das Wetter zulässt, fahre ich mit dem Fahrrad dahin. Damit ist der Dienstag auch häufig mit internen Arbeiten gefüllt, aber nicht nur …

In welchem Gebiet würdest Du Dich gerne noch weiterbilden?

Es ist ganz profan (oder wahrscheinlich doch nicht): Ich würde gerne das Handwerk eines Tischler erlernen oder zumindest Teile davon. Dahinter steckt der Wunsch, ein Möbelstück, z.B. einen Tisch selbst herzustellen.

Wo siehst Du HBA in den nächsten Jahren?

Nachdem es in der Zeit von 1990 bis etwa 2015 sehr viele Veränderungen der Versicherungsprodukte und der „Versicherungsumwelt / Regulatorik“ in der Lebensversicherung gegeben hat, erleben wir aktuell seit einigen Jahren und auf immer noch steigendem Niveau die Optimierung der Prozesslandschaft in den Versicherungsunternehmen. HBA ist heute in sehr vielen dieser Aspekte als unabhängiger und hochkompetenter Partner bekannt. Projekte, die wir zum Erfolg bringen, finden sehr häufig an der Schnittstelle von Fachbereichen und IT statt. In diesen Projekten bringen wir unser umfassendes Know-how auch in den „Übersetzungsfragen“ ein. Unseren besonders ausgebauten aktuariellen Schwerpunkt, z.B. den Actuarial Systems Consultant und Migrationsaktuar, ergänzen wir seit Jahren und jetzt besonders aktiv um die Kernfragen des Versicherungsgeschäfts – wir nennen es „Business Analysten“ und überarbeiten gerade die diesbezüglichen Tätigkeits- und Anforderungsprofile.

Welche Entwicklungen genau unseren Beratungsalltag bestimmen werden, kann ich auch beim besten Willen nicht vorhersagen. Zu schnell sind die Entwicklungen auf Geschäfts- und IT-Seite … wie werden sich sogenannte Ökosysteme auswirken, was verändert die D(istributed) L(edger) T(echnology) oder sind Machine Learning-Ansätze geeignet einsetzbar?

Ich gehe davon aus (und bin mir sehr sicher), dass wir mit unserer sich ständig weiterentwickelnden Mischung aus Fach- und IT-Wissen auch in Zukunft zentraler Kompetenzbaustein für unsere Kunden sein werden.

Daneben stelle ich mir HBA in den nächsten Jahren als noch stärker „weiblich“ vor. Obwohl das Geschlecht bei HBA keine Rolle spielt, haben wir in den letzten Jahren große Schritte weg von einer Männerdomäne gemacht – und das tut uns gut. Ich erwarte auch, dass wir in der Post-Covid-19-Ära durch die Veränderungen und Flexibilisierung der Arbeitsbedingungen in dieser Hinsicht – nicht nur für Frauen – noch ein deutlich attraktiverer Arbeitgeber werden.

Was machst Du gerne in Deiner Freizeit?

Das hat häufig etwas mit Erholung zu tun … laut Musik hören (der eine oder die andere durfte das schon mit mir im Auto erleben), Rad fahren, mit den eigenen Händen etwas herstellen oder installieren (und zwar eher etwas Elektrisches als Software), einfach nur ausruhen und im Winter ganz besonders gerne: Skilanglauf.

Welches Buch/Video oder welchen Podcast würdest Du jedem empfehlen?

Meine Buchempfehlung seit vielen Jahren: „LTI von Victor Klemperer, Notizbuch eines Philologen“. Ich habe es zum ersten Mal während meiner Armeezeit gelesen und habe dabei gelernt, dass ich auf meine Sprache achten muss und auf die Sprache in der Gesellschaft.

Vielleicht bin ich daher auch etwas empfindlich, wenn zuviele Worthülsen „aufgegleist“ oder „auf die Schiene“ gebracht werden.

Was wissen Deine Kollegen und Kunden von Dir wahrscheinlich nicht?
Da war bei den anderen Fragen bestimmt etwas dabei.

 

Unsere liebe Kollegin Bärbel gehört quasi zum Inventar. Sie ist bereits seit 2004 an Bord. Heute vor 17 Jahren hat sie bei uns angefangen! Wir gratulieren Dir, liebe Bärbel, ganz herzlich zu Deinem Jubiläum! Neben der Organisation unserer besonderen Klausuren und Mitarbeiterversammlungen übernimmt sie noch viele andere, spannende Aufgaben.

Magst Du Dich kurz vorstellen?
Mein Name ist Bärbel, ich bin sozusagen ein HBA-Urgestein. Seit Mai 2004 bin ich an Bord, genauer gesagt kam ich 3 Wochen nach Firmengründung zu HBA. Als Stewardess und später Mutter von 2 Kindern, hatte ich beruflich 9 Jahre pausiert. Die Wiederaufnahme meines alten Berufs war mit dem häuslichen Umfeld nicht zu vereinbaren, deshalb habe ich mich noch einmal auf den Hosenboden gesetzt und modernes Büromanagement erlernt. Zurückliegend betrachtet, eine goldrichtige Entscheidung!


Privat reise ich viel, gern und …. günstig, denn ich profitiere vom Lufthansa-Mitarbeiter-Rabatt meines Mannes. Meine Kinder wohnen beide nicht weit entfernt, sie sind ein „Dauer-Hobby“. Irgendwie werden Mamas, ganz gleich wie alt die Kinder bereits sind, ständig gebraucht. Ein schönes Gefühl.

Was für Aufgaben übernimmst Du bei uns?  
Meine Arbeitsinhalte haben sich in den 17 Jahren meiner Firmenzugehörigkeit mehrfach verändert. Von einer ehemals klassischen Vorstandsassistentin, haben sich meine Aufgaben nun mehrheitlich in Richtung Finanzen und Leistungsabrechnung verlagert.  

Wieso hast Du Dich damals für die HBA entschieden?  
Für mich war es eine hochinteressante Herausforderung. Ein neugegründetes Unternehmen, alle Weichen Richtung Aufbau, es gab nicht einmal Möbel. Ich konnte meinen Arbeitsbereich und jeden Ablauf selbst organisieren. Es gab nur sehr wenige festgelegte Prozesse, ein weites Feld für kreative Gestaltung des eigenen Arbeitsplatzes und des Arbeitsumfelds.
Meine Arbeitsinhalte waren klar definiert: Alles was der Firmengründer nicht selbst machen wollte!

Was wünschst Du Dir für deine Zukunft?
Zufriedenheit und natürlich Gesundheit wären mir wichtig. In Zeiten von Corona, zähle ich zur „Risikogruppe“. Ein blödes Wort und damit verbunden ein schlechtes Gefühl. Ich hoffe, wir kehren recht bald zur Normalität zurück.

Was hast Du in den letzten 17 Jahren am meisten bei HBA zu schätzen gelernt?
Der Firmengründer hat, mit viel Weitsicht, Leitlinie erarbeitet, die den Umgang mit-/ und untereinander regeln und so den Grundstein für eine Firmenethik geschaffen, nach der wir auch heute noch unser Tun ausrichten. Hieraus entwickelt hat sich ein top sozialer Arbeitgeber, ein angenehmes Arbeitsumfeld, das seines Gleichen sucht und eine Kollegialität, die einzigartig ist. Ich möchte diese positive Atmosphäre noch weitere Jahre genießen, mir etwas Abschauen von den jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die mit dem Computer aufgewachsen sind. Die Welt lebt vom Fortschritt, da möchte man schritthalten und nicht abgehängt werden.

An welches Erlebnis während Deiner Zeit bei HBA erinnerst Du Dich am liebsten zurück?
Die beiden Auslandsreisen nach Istanbul und Tallin waren der Knaller! Viel gemeinsame Zeit mit den Kolleginnen und Kollegen in einem fremden Land und teilweise auch einer völlig anderen Kultur, waren ein echtes Erlebnis und eine Bereicherung.

 

 

Unser Rechenkern-Spezialist Gyözö Both ist erst im zweiten Anlauf bei HBA gelandet, feiert aber bald 10-Jähriges Jubiläum bei uns und hat mittlerweile auch die Verantwortung für das Team "Aktuarielle Berechnungssysteme" übernommen. Er erzählt uns über seltsame Vornamen und warum auch ein Jahrzehnt in derselben Firma schnell vergehen kann.

Magst Du Dich kurz vorstellen?

Ich bin Gyözö (<-- ungarischer Vorname, Zungen- und Icebreaker wenn man neue Leute kennenlernt), Mathematiker, Aktuar und seit 15 Jahren Berater in der Versicherungsbranche.

Angesichts meines Backgrounds bin ich überraschend kommunikativ -- wenn auch ein klein wenig nerdig -- und passe mit meiner Offenheit und Geradlinigkeit ganz gut ins #HBATeam.

Was für Aufgaben übernimmst Du bei uns?

Ich bin seit gut zwei Jahren für das Team "Aktuarielle Berechnungssysteme" verantwortlich, engagiere mich in der Mitarbeitergewinnung und bin ein guter Ansprechpartner bei Fragestellungen zu Versicherungstechnik (oder Whiskys).

Wieso hast Du Dich damals für die HBA entschieden?

Mich hat das Engagement des Unternehmens für gute Zusammenarbeit und Arbeitsklima sehr angesprochen, sowie die fachlich-aktuarielle Ausrichtung der Themen.

Ich wurde in keinem der Punkte enttäuscht, weswegen ich bald mein 10-jähriges Jubiläum bei HBA feiern darf!

Es ist übrigens frappierend, wie schnell die Zeit vergeht, wenn man alle 1-3 Jahre neue Projekte und interne wie externe Herausforderungen bewältigen muss/darf…

Was wünschst Du Dir für deine Zukunft?

Neuerdings nochmal ein bisschen ausgeprägter: Gesundheit.

Außerdem spannende Aufgaben sowie gemeinsames, organisches Wachstum unserer Teams, mit neuen Impulsen durch neue MitarbeiterInnen -- sowohl erfahrene als auch junge.

 

Berufseinstieg bei HBA – unsere liebe Kollegin Sarah Gelhaus hat sich die Zeit genommen um ihren Start ins Berufsleben zu beschreiben:

Im Juni 2017 habe ich als Junior-Consultant bei der HBA-Consulting AG nach meinem Studium der Wirtschaftsmathematik begonnen. Der Empfang war sehr herzlich und ich habe ab dem ersten Tag dazugehört. Der Einstieg ins Berufsleben wurde mir sehr leicht gemacht. In der ersten Zeit fand die Einarbeitung im Idsteiner Büro statt und meine Kollegen haben mich dort gut auf meinen ersten Einsatz beim Kunden vorbereitet. Eine der ersten Aufgaben war der Bau eines Tarifrechners in Excel. Natürlich muss man sich an dieser Stelle bewusst sein, dass nicht jederzeit ein Kollege mit der Lösung für meine Probleme und Fragestellungen vor Ort war, sodass auch Eigeninitiative und Selbstständigkeit verlangt werden. Waren keine Kollegen vor Ort, standen sie jedoch jederzeit gerne telefonisch oder per E-Mail für Fragen zur Verfügung – das hat sich bis heute nicht geändert.

Um jungen Kollegen und Kolleginnen, die direkt nach dem Studium zu HBA kommen, die Grundlagen der Arbeit zu vermitteln, gibt es einen auf Techniken und Soft-Skills abstellenden Einarbeitungsplan mit einer persönlichen Fähigkeits-Einschätzung sowie eine strukturierte, über zwei Jahre laufende Serie von Juniorenschulungen. Dort werden die fachlichen Grundlagen der Versicherungswirtschaft mit Schwerpunkt auf unsere Kernkompetenzen in 12 Modulen vermittelt. Zusätzlich findet ein regelmäßiger Austausch der Junioren statt, dieser ist für mich sehr wichtig und hilft mir bei meiner täglichen Arbeit.

In mein erstes Kundenprojekt bin ich mit einem erfahrenen Kollegen gestartet, der mir mit Rat und Tat zur Seite stand. Durch seine Unterstützung konnte ich mein Wissen vertiefen und eigenständig Aufgaben übernehmen. Mein Tätigkeitsfeld war der aktuarielle Test, das heißt ich habe versicherungsmathematische Werte getestet bspw. die laufenden Überschüsse.

 

Josi ist in unserem Haus eine der wenigen Ausnahmen unter den Consultants. Sie hat nicht Mathematik oder Wirtschaftsmathematik studiert!

Magst du dich kurz vorstellen?
Hej, ich bin Josi und bin ca. seit 2,5 Jahren in der Beratung tätig. Neben einer Ausbildung zur Versicherungskauffrau habe ich berufsbegleitend BWL und Wirtschaftspsychologie studiert, weil es mir wichtig war neben der Fachlichkeit auch die Menschen besser verstehen zu können. Das kommt mir gerade auch privat zu Gute, da ich aus der Stadt aufs Land gezogen bin. Aktuell hat mich dann wieder das Fieber gepackt und ich studiere berufsbegleitend im Master.

Daneben findet man mich privat eher auf Konzerten, mit einem guten Buch oder in Jogging-Schuhen.

Was für Aufgaben übernimmst du bei uns?
Ich bin als Business Analystin im Kundenprojekt im Bereich Migration eingesetzt. In internen Themen bin ich der kreative Querkopf.

Wieso hast du dich damals für die HBA entschieden?
Durch verschiedene Projekte und meinen Mann kannte ich bereits einige Kollegen von HBA. Dadurch konnte ich mir bereits vorab Eindruck über die Punkte machen, die mir wichtig sind: ein WIR Gefühl innerhalb des Unternehmens, Weiterbildungsmöglichkeiten und spannende interne Themen. Zusätzlich ist es schön, viele Kolleginnen bei HBA mit dabei zu haben.

Was wünschst du dir für deine Zukunft?
Viele gute Bücher... auch würde ich mich gerne einmal an einen Marathon heranwagen.

 

 

Nadir ist bereits seit 2012 bei uns. Er hat sich spezialisiert auf Riester, Riester-Steuern und Zulagenverwaltung.

Magst du dich kurz vorstellen?

Hallo, mein Name ist Nadir, ich bin Diplom-Mathematiker und habe an der Uni in Mainz studiert. Auf Anraten von meinem Diplomvater, habe ich mein Berufsleben als Lehrer für Mathematik und Physik an meiner alten Schule begonnen. Er war immer der Meinung, dass ich als Lehrer an die Schule gehöre.

Nach 2,5 Jahren an der Schule habe ich mich entschlossen diese zu verlassen. Auch wenn es eine schöne und lehrreiche Zeit war, die ich nicht missen möchte, hatte ich mich mit meiner Studienwahl bereits frühzeitig gegen eine Laufbahn an der Schule entschieden.

Im November 2012 habe ich dann bei HBA gestartet. Nach der Einarbeitung und zwei kleineren Projekten bin ich in mein erstes großes Projekt gekommen, das sich schon bald zu einem Heimatprojekt für mich entwickelt hat. Ich hatte zu Beginn meiner Zeit in dem Projekt meine Frau kennengelernt, mit der ich inzwischen verheiratet bin und die inzwischen auch zur HBA gewechselt ist.

In meiner Freizeit spiele ich gerne Fußball, treffe Freunde und bastle in meiner Werkstatt rum. Die aktuelle Situation ermöglich nur die Werkstatt, ich bin jedoch zuversichtlich, dass ich bald endlich wieder auf den Platz darf.

Was für Aufgaben übernimmst du bei uns?

In meinen bisherigen Kundenprojekten war ich hauptsächlich im Bereich Riester, Riester-Steuern und Zulagenverwaltung tätig und bin auch darin spezialisiert. In internen Themen bin ich in unterschiedlichen Richtungen aktiv: neben fachlichen Themen wie Migration und Softwareentwicklung bringe ich mich gerne auch in strategische Themen ein.

Wieso hast du dich damals für die HBA entschieden?

Mein Bruder hat ein Jahr vor mir bei HBA begonnen, deshalb kannte ich das Unternehmen. Nachdem ich beschlossen hatte ebenfalls in die Beratung zu wechseln, konnte er sehr einfach mich von der HBA und die HBA von mir begeistern, was sich für mich als Glücksfall herausgestellt hat.

Was wünschst du dir für deine Zukunft?

In der aktuellen Situation fällt es mir schwer Wünsche zu äußern, die nichts mit der Pandemie zu tun haben. Sowohl beruflich, als auch gesundheitlich sind meine Familie und ich bisher verschont geblieben, was leider bei vielen anderen Menschen nicht der Fall war. Ich hoffe einfach nur, dass wir alle schnellstmöglich die aktuelle und besorgniserregende Lage möglichst unbeschadet hinter uns bringen und bald wieder ins normale Leben zurückkehren können. Das fehlt mir etwas…

 

 

Vom Junior Consultant zum Teamleiter Mathematik – ein Werdegang bei HBA

2009 hat unser Mitarbeiter Christian Straub direkt nach seinem Mathematik-Studium bei uns als Junior Consultant im Bereich Mathematik gestartet. Heute schaut er auf eine lange HBA-Laufbahn zurück.

Warum hast Du Dich für HBA entschieden?

Ich wollte in einem aktuariellen Umfeld in der Lebensversicherung arbeiten – eine Kernkompetenz von HBA. Für HBA habe ich mich entschieden, da ich hier die Perspektive sah, viele unterschiedliche Projekte und Unternehmen kennenzulernen. Das fand ich sehr interessant. Ein weiterer wichtiger Punkt war die Aus- und Weiterbildung, die man mir hier geboten hat und immer noch bietet. Ebenso sprach mich das gute Betriebsklima, vor allem der familiäre Umgang untereinander sehr an.

Wie ist Dein Werdegang bei HBA?

  • Durch HBA hatte ich die Möglichkeit, 2010 die Ausbildung zum Aktuar (DAV) zu starten und sie 2012 erfolgreich abzuschließen. 2013 bin ich dann in der DAV aufgenommen worden.
  • Im Jahr 2011 wurde ich zum Consultant befördert. Bis dahin habe ich verschiedene LV-Unternehmen und deren Systemlandschaft kennengelernt, ein umfangreiches Wissen zur Versicherungstechnik und Tarifkalkulation erworben und mir ein Grundwissen in anderen Bereichen, wie z.B. Vertragssteuern und in den Besonderheiten der Verwaltung von Riesterverträgen angeeignet.
  • 2015 folgte dann die Beförderung zum Senior Consultant. Neben den Kundenprojekten konnte ich mich auch durch die Mitarbeit in internen Themen weiter entwickeln, z.B. habe ich die Vortragsreihe zur AltVPIBV mitgestaltet und einen Vortrag selbst präsentiert. Für das interne Projekt TestVT habe ich die Verantwortung übernommen.
  • 2020 folgte dann die Beförderung zum Principal Consultant und in 2021 werde ich schrittweise die Teamleitung für das Mathematik-Team übernehmen.

Dein Ausblick 2021

Ich freue mich auf die Aufgaben, die mir als Teamleiter aber auch in den Kunden- und internen Projekten bevorstehen. Neben allen spannenden beruflichen Herausforderungen freue ich mich auf viele große und kleine Abenteuer mit meiner kleinen Tochter.

 

 

 

Eine Legende geht von Bord.
Seit 2009 ist Gerhard Häupler als Bereichsleiter fester Bestandteil unserer Mannschaft. Diesen Sommer wird er uns in seinen verdienten Ruhestand verlassen. Vorab hat er uns noch 4 Fragen über sich beantwortet:

Magst Du Dich kurz vorstellen?

Hallo, ich bin Gerhard, bin verheiratet, habe vier erwachsene Kinder und ein Pferd. Seit 35 Jahren bin ich berufstätig und seit 33 Jahren in der Beratung tätig. Ursprünglich wollte ich mal Gymnasiallehrer werden, bin es auch geworden; ich habe das zweite Staatsexamen für die Sekundarstufe 2. Aber leider gab’s dann keine Stellen damals. Was für ein Glück!

Also habe ich erst mal eine Auszeit genommen zwei Jahre um die Welt – im Glauben – hatte kein Geld aber auch nie Hunger. Dieses Gottvertrauen ist mir bis heute geblieben!

Danach fand ich eine Anstellung bei einer Versicherung, in der Mathematik. Ich habe gelernt was Produktentwicklung heißt, was Rechnungslegung ist und welche Prozesse es so in der Lebensversicherung gibt. In jeder Abteilung habe ich für einige Wochen gearbeitet. Am Schluss wusste ich was Versicherung ist. Es war also Zeit groß rauszukommen. Deshalb bewarb ich mich als Abteilungsteiler. Da mir das niemand zutraute ging ich in die Beratung.

Das Beratungsgeschäft war sehr interessant. Ich habe als Produktmanager Standard Software für Versicherungen entworfen, als Testmanager Systeme durch den Test gebracht und als Mitglied des Kernteams Versicherungsunternehmen gegründet.

Privat reise ich sehr gerne, denke nach über das Leben, seinen Sinn und suche nach dem Bleibenden. Unser Haus ist immer voll mit Freunden, Nachbarn und Kindern. Auch bastle ich sehr gerne, mache Möbel, schraube am Auto.

Was für Aufgaben übernimmst Du bei uns?

Auch als Bereichsleiter bei HBA bin ich als Business Analyst, Testmanager, Projektleiter und Facharchitekt in unterschiedlichen Kundenprojekten im Einsatz. Nicht jedes Projekt ist spannend, aber egal. Wenn man eine Aufgabe annimmt, bereitet sie Freude. Das mache ich bei HBA schon seit 13 Jahren. Intern versuche ich derzeit jungen Kollegen meine Begeisterung an Software Architektur zu vermitteln. Mit vielen HBA Kollegen verbindet mich wirklich Freundschaft.

Wieso hast Du Dich damals für die HBA entschieden?

Nach viele Jahren bei dem Softwarelieferanten für Versicherungen und der einzigen Zielsetzung „Verkaufen – Verkaufen – Verkaufen“ kam ich über einen Head Hunter hierher. Und auf die Frage des zukünftigen Chefs, warum er mich einstellen solle, antwortete ich, weil ich die Wahrheit liebe. In dieser Einstellung stimmten wir überein und ich bekam den Job.

Was wünschst Du Dir für Deine Zukunft?

Ich wünsche mir beruflich interessante Projekte und hin und wieder Besuche beim Kunden. Privat suche ich nach guten Gesprächen, interessanten Reisen und erfolgreiche Einsätze für meine Freunde in Bangladesch. Natürlich wünsch mir auch viele, viele Enkel.

Adrian Probst, Junior-Consultant im Bereich Mathematik

Im April 2018 habe ich mein 6-monatiges Praktikum zum Thema „Rechenkern und Markov-Kalkulation“ bei HBA begonnen. Relativ schnell ergab sich für mich die Möglichkeit in einem Kundenprojekt zum Thema Bestandsmigration mitzuarbeiten.
Die Bestandsmigration des Kunden in ein Standard-Verwaltungssystem hat zur Folge, dass alle Produkte im Zielsystem eingestellt werden müssen (von Sterbegeld- über BU- bis hin zu Rentenversicherungen).
Die Organisation der Produkte unterscheidet sich, da diese andere Ordnungskriterien haben. Der Abgleich der Kostenparameter – aus aktuarieller Sicht ein zentraler und wichtiger Aspekt – ist eine kritische Aktivität, die Fachwissen und technisches Know-how (Excel) voraussetzt.

Meine Aufgaben waren:

  • sich ein Verfahren zum Abgleich mit Excel überlegen und
  • in Excel so flexibel umzusetzen, dass neue Datenlieferungen automatisch abgeglichen wurden sowie
  • das Managen des Projekts, d.h. die Aufgaben passend zu den Terminen planen, durchführen und die Abstimmung mit den Kundenmitarbeitern durchführen.

Bei meinem Einsatz habe ich insgesamt eine zeitkritische Aufgabe termingerecht durchgeführt. Aktuell wird die Frage diskutiert, ob ähnliche Aufgaben in der Rechnungslegung übernommen werden können. Nach den positiven Erfahrungen im Praktikum konnte ich mir ein gutes Bild von der Arbeit bei HBA machen und habe das Angebot einer Festanstellung als Junior gerne angenommen.

Christian Straub, Senior Consultant im Bereich Mathematik

Ich habe direkt nach dem Mathe-Studium bei HBA als Junior-Consultant meine berufliche Laufbahn begonnen. Für mich hörte sich die Perspektive, viele unterschiedliche Projekte und Unternehmen kennenzulernen, sehr interessant an. Mir waren außerdem meine fachliche Entwicklung und ein gutes Betriebsklima mit hilfsbereiten Kollegen wichtig. All das habe ich bei HBA gefunden: Die Arbeit mit den Kollegen macht Spaß! Wir unterstützen uns gegenseitig und tauschen uns regelmäßig auf Klausurtagungen und zu internen Weiterbildungen aus. Gerade in den ersten Jahren habe ich vom Erfahrungsschatz der Kollegen unheimlich profitiert und nach einiger Zeit konnte ich wiederum selbst mein Wissen und meine Erfahrungen weitergeben. Auch nach sieben Jahren macht die Arbeit bei HBA immer noch Spaß. Ich kann mich gezielt in das Unternehmen einbringen und meine persönliche Entwicklung nach meinen Interessen gestalten.

Thorsten Hanßmann, Senior Consultant im Bereich Mathematik

Im Jahr 2009 kam ich als Absolvent des Studiengangs Mathematik an einer Technischen Universität zur HBA-Consulting AG, die bis heute meinen ersten Arbeitgeber darstellt. Und nicht ohne Grund bin ich seit 8 Jahren für dieses Unternehmen tätig – In dieser Zeit habe ich mir den Aufstieg vom Junior Consultant zum Senior Consultant erarbeiten können und die Ausbildung zum Aktuar DAV absolviert. In beiden Aspekten wurde ich durch meinen Arbeitgeber stets unterstützt.
Ich habe heute die Möglichkeit, Themen aktiv mitzugestalten und meine Meinung einzubringen, die immer wieder gefragt ist und respektiert wird.
Regelmäßige Mitarbeiterversammlungen und firmeninterne Tagungen runden den Arbeitsalltag ab und machen es möglich, der hohen Belastung eines Unternehmensberaters standzuhalten. Mit den vielen netten Kolleginnen und Kollegen macht es einfach Spaß, zusammenzuarbeiten.
HBA bietet mir verschiedene Möglichkeiten, eine ausgewogene Work-Life-Balance zu leben.

Gyözö Both, Senior Consultant im Bereich Mathematik

Ich bin vor 6 Jahren zu HBA gewechselt, weil ich mir eine größere Vielfalt in den Projekteinsätzen gewünscht habe und mir die Firmenkultur gefallen hat.
Beides hat sich seither mehrfach bestätigt -- es gibt in den Projekten immer etwas Neues zu tun und zu lernen. Und sowohl bei gemeinsamen Einsätzen, als auch bei internen Veranstaltungen ist es immer wieder etwas Besonderes, den offenen, vertrauensvollen Umgang und die gegenseitige Unterstützung unter den Kollegen zu erleben.
Ist immer alles gut bei HBA? Natürlich nicht! Auch bei Problemen und Kontroversen wird aber eine direkte, offene Kommunikation über alle Ebenen hinweg gepflegt, die ich sonst nirgendwo kennengelernt habe. Deswegen habe ich meine Entscheidung nie bereut und bin weiterhin sehr gerne Teil dieses Unternehmens.

Eindrücke einer HBA-Klausur Oder: In Dresden war nicht nur der August stark

Eine gern gelebte Tradition führt uns Mitarbeiter der HBA im Sommer immer an einem ausgesprochen schönen Ort zusammen. Nicht, dass wir sonst an unschönen Orten leben oder arbeiten, jedoch ist eine Sommerklausur stets ein besonderes Vergnügen. Und so folgten wir gerne des Vorstandsvorsitzenden Ruf und reisten gemeinsam nach Dresden. Doch was blieb hängen?

Es zeigte sich wieder einmal die gelebte Offenheit unserer Unternehmenskultur. Es ist sicherlich nicht selbstverständlich, dass ein Mitglied des Vorstands tiefe Einblicke in sein Seelenleben gewährt und in aufrichtiger Art und Weise von den Zukunftsplänen unserer HBA berichtet. Und ebenso wenig selbstverständlich ist es, dass wir Mitarbeiter in die Ausgestaltung unserer Arbeitsverträge so nachdrücklich eingebunden werden.

Es entspann sich eine intensive Diskussion über die angestrebte Mitarbeiterbeteiligung, welche auch künftig weiter fortgeführt werden wird. Auf jeden Fall wurde uns bewusst, dass das Substantiv „Gehaltsfaktor“ für einen Kollegen durchaus Potential zum Wort des Jahres besitzt. Und ebenfalls wissen wir nun, dass nicht nur der FC Bayern seinen Pep hat. Da sage auch noch mal einer, grelle Hemdfarben hätten keine Daseinsberechtigung! Wo wäre unser Kollege nur geblieben, gäbe es nicht diese angenehme Mischung aus Fuchsia, Chicheringrün und Lavendel? Der durchaus gelungene Kontrast zum beigefarbenen Sandstein der Frauenkirche half uns bei der Schnitzeljagd. Tarnung jedenfalls ist was anderes.

Natürlich gab es auch eine Menge zu feiern: Hochzeiten, Geburtstage, Beförderungen, Jubiläen… Für so manches Glas fand sich der passende Anlass. Das dachte sich auch ein nicht ganz unbekannter Boxstall und tafelte mit uns gemeinsam auf dem Balkon Dresdens. Bei näherem Betrachten zeigen sich durchaus weitere Gemeinsamkeiten zwischen den Faustkämpfern und uns: Fahrendes Volk; schonungsloses Aufzeigen von Verbesserungspotentialen; treffende Analysen; schlagende Argumente.

Doch auch das Kulturelle kam bei weitem nicht zu kurz: Im historischen grünen Gewölbe bekamen wir alle einen Eindruck vom Glanz und der Pracht vergangener Tage; die Festung Königstein faszinierte mit Ihrer Lage und Wehrhaftigkeit; im Schlossgarten zu Pillnitz fahren sogar Häuser, damit Pflanzen nicht frieren; in der Altstadt baute sich ein starker August extra noch eine katholische Kirche, um auch in Polen das Sagen zu haben.

Und so können wir Johann Wolfgang von Goethe in seiner Feststellung nur bekräftigen:
„Dresden hat mir große Freude gemacht und meine Lust, an Kunst zu denken, wieder belebt. Es ist ein unglaublicher Schatz aller Art an diesem schönen Orte.“